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Freitag, 5. August 2011
Kärnten Nordschleife
kleinbusreise, 13:46h
33 Grad Lufttemperatur, warmes Seewasser- Terrassencamping heißt der Platz.


Und die Eisverkäuferin versteht mein deutsch nicht. Nicht wie in Italien, wo man mit „hallo, dreisechzig macht das“ begrüßt wurde.
Ansonsten hat das Rückwegfeeling schon eingesetzt.
Und das lauwarme Adriawasser und ein endlos scheinender Sandstrand sind nicht mehr zu toppen.
THE BUS hat uns souverän bis in die Alpen gebracht, jetzt sinds noch schlappe 950 Kilometer bis nach Hause. Die Autobahn von Venzia über Udine hier nach Villach war super zu fahren, total leer und mit traumhaften Bergblicken.

Wobei ich mich gefragt hab wie die Italiener das machen: Gebirgsautobahn, leerer Parkplatz: Man geht in die Raststätte (in italienschen Raststätten geht’s rein und man MUSS eine Runde durch den Supermarkt gehen) und drinnen glaubt man zur Hochsaison auf einem Adria-Campingplatz einchecken zu wolle: kaum freie Stehtische, Schlange an der Kasse…
Wobei die tägliche Schlangelänge sich reduziert hat. In Ramstein musste man ca 1 Minute warten beim morgendlichen Brötchenholen, in Allensbach warens 2 (mit Vorbestellung der Brotration bis 18h am Vorabend), in der Schweiz musste man dann 3 Minuten auf die Kassiererin warten, am Lago Maggiore war die Schlange durch den halben Supermarkt (ca 15 Minuten), an der Adria bis aus dem Supermarkt raus (ca. 20 Minuten) und jetzt Zack, keine Schlange mehr an den Frühstücksbrötchen.
Trotzdem, wird Zeit dass wir nach hause kommen.
Der Terrassencamping hat den bislang schlechtesten Hygienestandard. Jedes Klohäuschen „riecht“, selbst wenn frisch gewischt ist. Und braune rechteckige 70er Jahre Jugendherbergskacheln am Boden, weiße an den Wänden und grüne Trennwände deuten auf einen Investitionsstopp seit 30 Jahren hin.
Ein Großteil der Nachbarschaft ist auch nett.
Bis auf die Horde Wilder (5 bis 10 jähriger), die überall Rambazamba machen.
Sowohl auf der völlig überfüllten Liegewiese, als auch in der Spieleecke in der Kantine die binnen einer halben Stunde dem Pavianfelsen im Kölner Zoo glich.
Julius hab ich dann mal vorsorglich da rausgeholt, bevor die ersten blutenden Wunden entstanden.
Aber Unkraut vergeht nicht.
Und bei diesem Facettenreichtum an sozialer Kompetenz den wir in den letzten 4 Wochen gelernt haben, lernt man auch die eigene Toleranzgrenze neu zu definieren und auch mal physisch einzugreifen wenn Julius auf der Rutsche von einem 70 Kilo Zehnjährigen begraben wird, der einfach auf ihm sitzenbleibt.
Nahrungskette halt.
Morgen geht’s Richtung München (Murnau, Staffelsee).
Ich freu mich auf meine Badewanne.
Und auf meine Vespa.
Und auf mein Bett.
Und auf die Zivilisation in unserem Veedel.


Und die Eisverkäuferin versteht mein deutsch nicht. Nicht wie in Italien, wo man mit „hallo, dreisechzig macht das“ begrüßt wurde.
Ansonsten hat das Rückwegfeeling schon eingesetzt.
Und das lauwarme Adriawasser und ein endlos scheinender Sandstrand sind nicht mehr zu toppen.
THE BUS hat uns souverän bis in die Alpen gebracht, jetzt sinds noch schlappe 950 Kilometer bis nach Hause. Die Autobahn von Venzia über Udine hier nach Villach war super zu fahren, total leer und mit traumhaften Bergblicken.

Wobei ich mich gefragt hab wie die Italiener das machen: Gebirgsautobahn, leerer Parkplatz: Man geht in die Raststätte (in italienschen Raststätten geht’s rein und man MUSS eine Runde durch den Supermarkt gehen) und drinnen glaubt man zur Hochsaison auf einem Adria-Campingplatz einchecken zu wolle: kaum freie Stehtische, Schlange an der Kasse…
Wobei die tägliche Schlangelänge sich reduziert hat. In Ramstein musste man ca 1 Minute warten beim morgendlichen Brötchenholen, in Allensbach warens 2 (mit Vorbestellung der Brotration bis 18h am Vorabend), in der Schweiz musste man dann 3 Minuten auf die Kassiererin warten, am Lago Maggiore war die Schlange durch den halben Supermarkt (ca 15 Minuten), an der Adria bis aus dem Supermarkt raus (ca. 20 Minuten) und jetzt Zack, keine Schlange mehr an den Frühstücksbrötchen.
Trotzdem, wird Zeit dass wir nach hause kommen.
Der Terrassencamping hat den bislang schlechtesten Hygienestandard. Jedes Klohäuschen „riecht“, selbst wenn frisch gewischt ist. Und braune rechteckige 70er Jahre Jugendherbergskacheln am Boden, weiße an den Wänden und grüne Trennwände deuten auf einen Investitionsstopp seit 30 Jahren hin.
Ein Großteil der Nachbarschaft ist auch nett.
Bis auf die Horde Wilder (5 bis 10 jähriger), die überall Rambazamba machen.
Sowohl auf der völlig überfüllten Liegewiese, als auch in der Spieleecke in der Kantine die binnen einer halben Stunde dem Pavianfelsen im Kölner Zoo glich.
Julius hab ich dann mal vorsorglich da rausgeholt, bevor die ersten blutenden Wunden entstanden.
Aber Unkraut vergeht nicht.
Und bei diesem Facettenreichtum an sozialer Kompetenz den wir in den letzten 4 Wochen gelernt haben, lernt man auch die eigene Toleranzgrenze neu zu definieren und auch mal physisch einzugreifen wenn Julius auf der Rutsche von einem 70 Kilo Zehnjährigen begraben wird, der einfach auf ihm sitzenbleibt.
Nahrungskette halt.
Morgen geht’s Richtung München (Murnau, Staffelsee).
Ich freu mich auf meine Badewanne.
Und auf meine Vespa.
Und auf mein Bett.
Und auf die Zivilisation in unserem Veedel.
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