Sonntag, 22. Juli 2012
Weg und Zeit
Zeit zu finden und zu verarbeiten ist eine Sache, der spanische Ausdruck “Manjana” eine andere.
Brauchten wir auf den ersten beiden Plätzen noch die Urlaubseinfindungsphase, so war amGardasee schnell ein Rhytmus gefunden der Joggen, Surfen, Mittagspausen, Schaukeln, Café trinken, plantschen ermöglichte.

Und die Fahrt vom Gardasee war auch sehrr interessant- der Ticketautomat der das Ticket ausspucken sollte war offensichtlich defekt. Nach minutenlanger Diskussion auf italienisch (haha wir sprechen ungefähr sovie italienisch wie Guido Westerwelle englisch)-ging die Schranke hoch und wir durften ohne Ticket die Autobahn befahren (wohlwissend das am Ende Diskussionen aufkommen würden ob wir den Maximalbetrag zahlen sollten oder nicht. Aber auch hier half eine kurze Erklärung.
Jetzt an der Adria ist noch mehr Raum für die Zeit: Oskar und Julius sind bequem vom seichten lauwarmen Wasser aus zu beaufsichtigen, und wenn doch mal jemand losläuft kann man bei der unendlichen Weite des Strandes gemütlich noch paar Momente entspannt liegen bleiben und hoffen das doch noch umgekehrt wird, bevor man loslaufen muß um Oskar einzufangen.

Julius erquickt sich an den Wellen (letztes Jahr hatte ihn eine umgeschmissen, aber dieses Jahr “ist er ja schon groß....”
Und Oskar ist nur mit kurzer Leine zu halten-sonst würde er sich auch laut kreischend kopfüber in die Fluten stürzen.
Und abends mischen die beiden fröhlich bei der Minidisco mit-Julius sogar in der ersten Reihe mitzappelnd.

Gestern-Achtung: An und Abreisetag-haben wir einen Supermarkt aufgesucht. Entfernung: 9 Kilometer. Fahrzeit-haha mit Auto und Anhänger sind wir ja flexibler- ganze anderthalb Stunden (für eine Strecke). Hier gibts halt nur eine Strasse....aber das Gefühl kennen wir ja vom Kreuz Köln West....
(Michael)

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