Donnerstag, 28. Juli 2011
Hurra, wir leben noch!
kleinbusreise, 13:52h
Da sind wir, glücklich über die Berge angekommen in der Lombardei. Michael hat die Krise gekriegt, als er nach ca. 2 Stunden Bergserpentinen für 50 km unten im Tal ein Schild an der Schnellstraße gesehen hat, das den Weg über die Schnellstraße nach Brescia wies (Da kamen wir nämlich gerade her). Und ich sag noch vorher: „ Warum sollte uns das Navi über die Berge schicken, wenn es auch schneller geht?“ Ja, warum? Michael vermutet Hacker, die sich jetzt schlapplachen, dass sie uns die Berge hoch und wieder runtergejagt haben. Aber egal: Der Weg ist das Ziel und unser Weg macht einen Zwischenstop auf dem Campingplatz Venus (da muss man doch haltmachen, oder?) am Idrosee. Der erste Campingplatz, bei dem wir angehalten und nach einem Platz gefragt haben und zack, der letzte Platz ist unser! Und jetzt? Absolutes Kontrastprogramm zum Lago Maggiore. Das hier ist ein 2-Sterne-Campingplatz mitten in italienischer Bergidylle. Wir sitzen hier unter dichten Bäumen und hören die Grillen zirpen und nebenan spielt jemand Mundharmonika. Keine neureichen Schnösel, die hier ihre Gucci-Taschen über den Platz spazieren führen. Aber eine Bar und WiFi hats hier auch, und hier kriegt man die Latte Macchiato nur als Milchschaum serviert und muss sich den Espresso selbst reingießen und die Bar sieht aus, wie eine Bar an einer Straßenecke in einem der italienischen Postkartendörfchen, durch die wir heute gezuckelt sind.

Die Katastrophe des Tages haben wir auch stilvoll hinter uns gebracht: Julius ist von einer Wespe in den Finger gestochen worden („Mama, mich hat eine Summe gepiekst!“) Aber der Papa hat heldenhaft den Stich ausgesaugt und ein Pflaster hat sein Übriges getan, dass Julius auch das als „kleines Aua“ eingestuft hat. Michael hatte danach nur eine taube Zunge…
Den Verlust von Nele und Lotte als Spielgefährten hat er auch ganz gut weggesteckt, obwohl er fand, dass neben uns noch genug Platz für die beiden gewesen wäre. Ach ja, und die Entschädigung für den Rasenmähermann ist die Baustelle (ein Minibagger) direkt neben demm Platz: Da wird den ganzen Tag lang gebaggert!!! Man entwickelt schon seltsame Kriterien für gute und schlechte Plätze. Der Dank für die gute Platzwahl: Julius sitzt auf der Wippe auf dem Spielplatz und sagt: „Mama, ich bin fröhlich!“


Die Katastrophe des Tages haben wir auch stilvoll hinter uns gebracht: Julius ist von einer Wespe in den Finger gestochen worden („Mama, mich hat eine Summe gepiekst!“) Aber der Papa hat heldenhaft den Stich ausgesaugt und ein Pflaster hat sein Übriges getan, dass Julius auch das als „kleines Aua“ eingestuft hat. Michael hatte danach nur eine taube Zunge…
Den Verlust von Nele und Lotte als Spielgefährten hat er auch ganz gut weggesteckt, obwohl er fand, dass neben uns noch genug Platz für die beiden gewesen wäre. Ach ja, und die Entschädigung für den Rasenmähermann ist die Baustelle (ein Minibagger) direkt neben demm Platz: Da wird den ganzen Tag lang gebaggert!!! Man entwickelt schon seltsame Kriterien für gute und schlechte Plätze. Der Dank für die gute Platzwahl: Julius sitzt auf der Wippe auf dem Spielplatz und sagt: „Mama, ich bin fröhlich!“

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