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Mittwoch, 10. August 2011
Brainwash oder gefühlte Wirklichkeiten (letzte Etappe Murnau und der Heimweg) (Michael)

Die letzte Etappe führte uns mit vollem Wissen und Gewissen übern Berg, zurück ins mitteleuropäische Tiefdruckgebiet. Die Wettervorhersage in Kärnten verschob sich um einen Tag, so dass wir spontan noch einen Tag verlängerten (und sonntags fährt Vati sowieso lieber).
Der Abschied fällt, wie bei allen anderen Etappen vorher auch, sehr schwer- was bleibt, ist eine schöne Erinnerung an die tolle Landschaft. Und Julius neue Spielkameraden, die großen Jungs vom Spielplatz (nein, nicht die vom Pavianfelsen wie kürzlich beschrieben), mit denen er, ohne deren Sprache mächtig zu sein, einen Riesenspaß hatte (Sprachinhalt ist sowieso nur 7% der Kommunikation, der Rest ist Musik und Tanz-so what).
Sonntagmorgen gings dann nach dem Frühstück in Richtung Regen.
Nach einer für uns langen Etappe von 340 km kamen wir dann, nachdem der Navihacker wieder zugeschlagen hatte (von der Autobahn runter wegen Stau, auf eine gesperrte Landstraße, dann den Berg hoch und wieder runter…) in Murnau am Staffelsee an.

Und das, nachdem wir 7 Stunden (mit Pausen) für die 340km unterwegs waren und auf dem letzten Stück mit Vollgas und gefühlt viel zu schnell durch eine Radarkontrolle brausten, wobei ich dann beim geschockten Blick auf den Tacho feststellen musste, dass wir mit 50 nicht annähernd an die erlaubten 60km/h kamen. Obwohl wir doch so „schnell“ waren.
Nach der Ankunft Matschanzüge und Gummistiefel raus- Julius braucht Auslauf. Erst recht nach einem ausgiebigen Reisenickerchen.
2km Fußweg hin und zurück kommen da gerade recht, trotz strömenden Regens.
Meine Bedenken, dass Julius im Matschanzug, nachdem er die auf dem Weg liegenden Spielplätze umgegraben hatte, im Murnauer Brauhaus Eintrittsprobleme bekommen würde, stellten sich als unproblematisch heraus.
Und eine Verlängerung kam diesmal nicht in Frage, da der Platz ein einziges Matschfeld war.
Am Montag zeigte sich dennoch stellenweise die Sonne so dass wir morgens einen Café im Sonnelicht (wirklich nur 10 Minuten) nehmen konnten, um dann zum Tagesprogramm „Schongauer Märchenwald“ überzugehen.
Dort angekommen (mittlerweile halb eins mittags), erst mal Julius und Oskars Hungerbedürfnis befriedigt und dann den Nachmittag dort verbracht.
Um halb 5 nachmittags startete dann unser endgültiger Heimweg, 620 Km.
Nach viereinhalb Wochen Kleinbusreise verändern sich die Ansichten ein wenig:
Nachdem wir gegen 10 noch einmal einen kleinen Zwischenhalt einlegten (komisch-die Autobahn Burger Kings löschen um 10 ihre Flammen…), verbrachten Maren Oskar und Julius die letzten 280 Kilometer im „Nachtabteil“ schlafend auf der Liegefläche.
Um 1 waren wir dann nach viereinhalb Wochen wieder back home nach einer langen windigen und verregneten Rückfahrt und verbrachten den Rest der Nacht genussvoll im Bus.
Vielleicht wird’s Wetter ja noch besser und wir schaffen noch ne kleine Nordschleife ….

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na dann.....
HERZLICH WILLKOMMEN !!

Wir freuen uns riesig Euch wiederzusehen.

Aber nun kommt erst einmal ganz in Ruhe an und reiht Euch wieder langsam ein in die Königsdorfer Gesellschaft (die mit den etwas anderen Problemen, z.B. Rasen mähen und jetzt auch wieder Campingbusse vor der Tür :-)
Bis ganz bald!!
B&B (der im übrigen Julius bei seinen Stunt-Aktionen mit Schürfwunden im ganzen Gesicht, gerissener Lippe und Lippenbändchen ganze Ehre gemacht hat. Ein Kerl muss Julius ja vertreten! - Hat uns auch keiner gesagt, dass Scater-Bahnen noch nicht für 2 jährige geeignet sind ;-))

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