Dienstag, 24. Juli 2012
Montag
Heute ist der dritte Tag nicht strandtaugliches Wetter.

Nicht das es zu kalt wäre, aber es pfeifft ein heftiger Ostwind der am Strand einen ziemlichen Sandsturm ezeugt.
Übermorge gehts weiter Richtung Heimat über Kärnten und den bayrischen Wald-das ist der Plan. (Michael)


Hier sitzen wir also, in Deutschland wird es Sommer und pünktlich dazu wird es hier stürmisch.

Schon blöd, wenn man 10 Schritte vom Meer entfernt sitzt, dass aber “gesperrt ist” wie Julius sagt.

Gestern konnten wir noch nicht mal an den Strand, weil der Sand so hoch flog, dass Oskar komplett gesandstrahlt worden wäre.
Da haben wir mal nachmittags die Alternative Pool gewählt... und dann entschieden sowas nie wieder zu machen. Ich kann die Leute nicht verstehen, die obwohl strahlender Sonnenschein herrscht und das Meer eben vor der Tür liegt, trotzdem gerne auf Beton liegen, Speckschwarte an Speckschwarte und mittags um 12.30 Uhr mit alkoholbedingtem hochrotem Kopf bekloppte Spiele im seichten Wasser machen. Einmal durften wir die Show bei einem unserer vormittäglichen Spielplatzbesuche bewundern. Muss ein großartiger Anblick gewesen sein. Julius und Oskar spielen mehr oder weniger wild und Michael und ich mit offenem Mund am Zaun mit Blick zum Pool. Der krönende Abschluss war ein Balztanz der Animateusen im Bikini, dessen unmittelbarer Sinn sich mir nicht erschlossen hat, oder doch...? Aber ich bin ja auch nicht die Zielgruppe. Jedenfalls halte ich mich nicht für einen bluthochdruckgefährdeten Mittvierziger-Papi. Michael habe ich sicherheitshalber nicht gefragt. In der Zielgruppe bin ich eher beim Aquagym, yeahh!!! Da bin ich ja mittlerweile eine alte Häsin und halte deswegen einen entsprechenden Sicherheitsabstand. Und richtig, bei derselben Gelegenheit beim Spielplatz konnten wir auch eine solche Veranstaltung betrachten, was ich ja an sich schon ein Fehler im System finde. Sowas sollte nicht betrachtet werden können. Und hier stehen die armen Frauen (immerhin sind es Frauen) nur im knietiefen Wasser. Freier Blick auf alles und die Effektivität stelle ich auch mal dezent infrage. Eine andere fragwürdige Veranstaltung ist mal wieder die Minidisco. Mittlerweile ist Julius doch begeisterter Besucher und tanzt die zweite Hälfte auch auf der Bühne mit. Also das heißt, er steht in der Menge und spielt Luftgitarre. Michael hält das für ein gutes Zeichen. Hiermit setze ich übrigens einen Preis aus für denjenigen, der es schafft bei einer Minidisco mit vollem Elan und ohne zu erkennen zu geben, dass er es nicht ernst meint, von vorne bis hinten mitturnt. Wer als nächstes mit uns in Campingurlaub fährt, ist dran!!!
Für meine Jogging-Knie-Probleme habe ich übrigens die ultimative Lösung gefunden. Ich muss nur noch ein Meer in unserer Nähe finden. Mit Wasserschuhen am Strand laufen - super! Ich merke überhaupt nicht, dass ich Knie habe! Gut, Michael behauptet, dass die Entfernung, die ich zurücklege, sich im nicht wahrnehmbaren Bereich bewegt, aber was solls? Nach den Sturmnächten konnte man auch gleichzeitig Muschelsammeln. Die gab es in Größen und Formen, die ich live noch nicht gesehen hatte. Gesammelt habe ich sie trotzdem nicht, denn auch morgens um 9 sind schon die Profi-Weißkopfadler unterwegs, und ich fürchte, es sind die Deutschen. Gut, dass Muschelsammeln keine Wettkampfdisziplin ist. Mit ein bisschen mehr Ehrgeiz wäre der Strand leer gesammelt und wir würden gar nichts abbekommen. Aber diese Zielgruppe musste heute auch schnell weiter; es gab eine Einladung zum bayrischen Frühschoppen an alle deutschsprachigen Gäste. So wurde es gestern tatsächlich in bayrischem Akzent über den Platzlautsprecher verkündet. Anderssprachige bitte draußen bleiben, sowas können auch nur Deutsche! Schade, schade, dann können die ganzen Holländer und Italiener nicht das Messerset bekommen, dass jedes Ehepaar (!!!) bei Besuch der Veranstaltung kriegen sollte. Und gleich noch mehr Randgruppen aussortiert! Passend dazu hörte ich am Strand heute einen sagen, dass hier nur Preußen seien. Jawoll!!
(Maren)

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Kinder,Kinder
Papa sagt: Mit so viel Erfahrung kann man wieder nach Haue fahren!!" Und die Ereignisse weiter verarbeiten und das Beste zuhause draus machen!!! Ob mit Badeschuhen oder mit deutschen Weisskopfadlern, ist dabei egal!
Ihr habt wieder nette Bilder dabei von klein und gross, wir wünschen Euch eine gute Rückfahrt auf freien Strassen -für Michael - , und noch schöne Resttage.
Lg. pama

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Die rote Flagge
kenne ich doch auch noch von diversen Adria Urlauben... Die Fotos von den Jungs am Strand sind sooo niedlich und trotzdem bin ich gerade froh, dass Johanna sich inzwischen zwar drehen kann, aber noch nicht wirklich vom Fleck kommt :-)

Wuensche euch eine gute Heimreise!

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